Slowakei

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von: www.hanisauLand.de

EM Teilnahme ist eine Premiere

Die Slowakei gibt es als eigenständigen Staat erst seit 1993. Das erste Mal trat das Land bei einem großen Turnier in Erscheinung, als die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gelang. Dieses Jahr sind die Slowaken das erste Mal bei einer Europameisterschaft dabei. Das Team, das Fans auch „Repre“ nennen, hat vor allem einige starke Verteidiger und gute Mittelfeldspieler. Wenn die Form stimmt, muss nach der Vorrunde noch nicht Schluss sein.

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Die Slowakei liegt mitten in Europa und grenzt an Tschechien, Polen, Ungarn, Österreich und die Ukraine. Das Land ist fast überall sehr bergig. Das bekannteste Gebirge ist die Hohe Tatra mit Gipfeln, die bis über 2600 Meter hoch sind.

Früher: Tschechoslowakei
Viele Jahrhunderte gehörte die Slowakei zu Ungarn und bildete im 20. Jahrhundert zusammen mit Tschechien die Tschechoslowakei. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet dieses Land unter den Einfluss der Sowjetunion und war bis Ende der 1980er Jahre Teil des kommunistisch beherrschten Ostblocks. Erst seit 1993 ist die Slowakei ein unabhängiges Land und eine parlamentarische Demokratie. 2004 wurde die Slowakei Mitglied der Europäischen Union. Dafür hatten sich die Einwohner/innen mit großer Mehrheit in einer Volksabstimmung entschieden.

Hauptstadt Bratislava
Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei und liegt keine 100 Kilometer entfernt von der österreichischen Hauptstadt Wien. Früher nannte man Bratislava "Pressburg". Mit Pressburg ist die alte Burg Bratislava gemeint, die auf einem Hügel mitten in der Stadt steht. Nicht weit vom Fuße des Hügels entfernt fließt die Donau – der zweitlängste Fluss Europas. Bratislava ist nicht nur die größte Stadt der Slowakei, sondern auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes.

Auf dem Land
Die Slowakei hat keinen Anschluss zum Meer. Wasser gibt es trotzdem genügend, und zwar in Flüssen und Seen. Das freut nicht nur die Slowaken in ihrer Freizeit und die Urlauber, sondern auch die Tierwelt. Zum Beispiel kann man an der Donau auf einen Wasserbüffel stoßen. Das sind bis zu 600 Kilogramm schwere Tiere, die am liebsten im Matsch stehen und sich von Sumpfpflanzen ernähren. Wasserbüffel kommen nur im Osten Europas vor.

Gemüse? – Eher nicht
Die Slowakinnen und Slowaken mögen gerne deftiges Essen. Das heißt viele Nudeln, Klöße und Kartoffeln, Soßen mit viel Mehl und Butter und wenig Gemüse. Auch ein typischer Nachtisch entspricht fast einer ganzen Mahlzeit: Pfannkuchen oder Marillen.

Viele unterschiedliche Lieder
Volks- und Folkloremusik werden in der Slowakei sehr gerne gehört und es wird auch selbst musiziert. Dabei ändern sich Texte, Rhythmen und Instrumente von Region zu Region. Mal erkennt man den Text wieder, obwohl das Lied ganz anders klingt. Oder eine bekannte Melodie hat plötzlich einen ganz neuen Text.

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